Sa. 03.04.10 Ostermarsch in Traunstein Das Friedensbündnis Rosenheim ruft zur Teilnahme auf

Sa. 03.04.10 Ostermarsch in Traunstein
Das Friedensbündnis Rosenheim ruft zur Teilnahme auf

Seit 50 Jahre gibt es den Ostermarsch in Deutschland. Wie jedes Jahr am Ostersamstag, findet kommenden Samstag (03.04.) in Traunstein ein solcher Friedensmarsch statt. In diesem Jahr unter dem Motto „Kapitalismus: Krise und Krieg.“ Das Friedensbündnis Rosenheim (www.frieden-Rosenheim.de.vu) ruft zur Teilnahme an der Demonstration, welche um 10:30 Uhr am Stadtplatz Traunstein beginnt, auf.

50 Jahre Ostermarsch in Deutschland – zu diesem Anlass hat sich das Ostermarschteam bestehend aus Antifaschistisches Bündnis Trostberg, Attac Traunstein/Rupertiwinkel, Bunte Aktion, Burghausen-Burgkirchenein, Die Linke, Kreisverband Traunstein; Friedensbündnis Rosenheim und
Friedensinitiative Traunstein Traunreut Trostberg ein buntes Programm einfallen lassen:

Christoph Weiherer, „bayerischer Liedermacher, Radikalpoet, Politbarde, Rebell, Protestsänger, Querulanten, Rockstars, Grantlers aus Marktl, wird den alljährlichen Protestzug musikalisch aufpeppen; das Straßentheater der Friedensinitiative unter Mitwirkung von Frank von Sicard („Die Pisakker!“), Thomas Schunck und vielen anderen hat zum Thema „Kapitalismus: Krise –
Krieg“ ein packender Stück ausgearbeitet.

Auch Pfarrer Heindl von der Kirche St. Oswald, Traunstein und Pfrarrer Stahl von der Evangelischen Kirche Traunstein, ist es wieder ein wichtiges Anliegen sich mit dem Friedensgebet am Ostermarsch zu beteiligen.

Mit Michael Wendl, Kreisvorsitzender, der Linken München, früher stellvertretender Ver.di Vrsitzender Bayerns, Manuel Schuhböck, Bunte Aktion, Burghausen-Burgkirchen, Thomas Miessl, Attac Traunstein, Dr Renate Schunck, Friedensinitiative Traunstein Traunreut Trostberg, sowie 2 Rednern des Antifaschistischen Bündnisses Trostberg und des Friedensbündnisses Rosenheimes konnte wieder eine hochkarätig und sehr abwechslungsreiche Rednerliste zusammengestellt werden.

Den Veranstaltern ist es in diesem Jahr ein besonderes Anliegen auf die Zusammenhänge zwischen dem kapitalistischen Wirtschaftssystem – der Bankenkrise und Krieg aufmerksam zu machen: In Zeiten der Krise setzt der Verband der Metallverarbeitenden Industrie auf die Rüstungsindustrie! Ein Wirtschaftssystem, das auf Profitmaximierungen einiger weniger ausgerichtet ist, benötigt die „Absicherung von Rohstoffquellen, Absatzwegen und Märkten…“(Verteidigungspolitische Richtlinien). Bei diesen grundgesetzwidrigen Auslandseinsätzen werden der Tod von Zivilisten als sogenannte Kollateralschäden ohne mit der Wimper zu Zucken in Kauf genommen ( Zum Beispiel bezeichnet unser derzeitige „Verteidigungsminister“ Herr von Guttenberg über 120 tote Zivilisten, die bei dem von Oberst Klein befohlene Luftangriff auf einen Tanklaster in Kundus September 09 umgekommen sind, als verhältnismäßig!).

Aus dem Ostermarschaufruf 2010:

Wir demonstrieren gegen den Krieg in Afghanistan, weil wir Kriege jeder Art ablehnen, denn es gibt keine „gerechten“ Kriege – das Wort Kriegsverbrechen ist blanker Hohn. Krieg selbst ist ein Verbrechen! (Vergleiche UN Charta der Menschenrechte!)

Wir demonstrieren für eine solidarische Neuordnung der Wirtschaft, die sich nicht mehr von Profitgier leiten lässt, sondern sich den Bedürfnissen aller Menschen anpasst und niemanden ausbeutet! Krieg und Sozialabbau rufen nach Gegenwehr!